Glucobay |
Pemuc
Kaiser
Dabei seit: 04.12.2002
Beiträge: 1.468
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Hallo zusammen,
meine Diabetologin hat mir Glucobay verschrieben, statt Glimepirid, Metformin vertrage ich nicht.
Lt. Hersteller verzögert es die Aufnahme von KH. Aber was bringt das, wenn
das Brot statt um 8:00 Uhr 5 Std später zu Buche schlägt?
Pemuc
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05.03.2010 11:23 |
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Hans R
Kaiser
Dabei seit: 13.09.2004
Beiträge: 1.482
Herkunft: Rheinland-Pfalz DM-Typ: Sonderform
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Hallo Pemuc alias Peter aus München,
die Diabetologin hat sich erfreulicherweise prima „fort gebildet“ und offenbar erkannt, dass Sulfonylharnstoffe (SH)nicht nur die gewünschte Insulinsekretion stimulieren, sondern auch dazu beitragen, dass sich relativ viel intaktes aber schädliches Proinsulin im Serum befindet. Zudem ist es ein Antidiabetikum, das leider nicht als gewichtsneutral gilt wie offenbar Metformin oder die neuen DDP4-Hemmer.
Ob Glucobay nun eine probate Substitution für Glimeperid ist, wage ich zu bezweifeln. Es hat jedenfalls nicht die schädlichen Nebenwirkungen wie die SH und kappt zuverlässig, zwar mit viel Begleitmusik, die postprandialen Blutzuckerpeaks.
__________________ mfg
hans!
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05.03.2010 14:43 |
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Rossi
Team
    

Dabei seit: 02.12.2002
Beiträge: 2.564
Herkunft: Goch, NRW DM-Typ: Typ 2
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Hallo Pemuc,
ist schon ne Weile her als mein Doc es bei mir mit Glucobay versucht hat. Leider war der Effekt der Nebenwirkungen, wie Hans schon beschrieb, größer als der Nutzen. Es kann auch sein das ich nur nicht lange genung durchgehalten habe. Hoffentlich verträgst du es besser als das Metformin.
Vielleicht berichtest du mal ob du damit klar gekommen bist.
__________________ Gruß Rossi
Bunt ist das Dasein, und granatenstark!
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05.03.2010 15:07 |
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Rainer
Mitglied
 
Dabei seit: 19.05.2008
Beiträge: 48
Herkunft: nahe Dresden DM-Typ: T2 seit 2002
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| Zitat: |
Original von Pemuc
Aber was bringt das, wenn das Brot statt um 8:00 Uhr 5 Std später zu Buche schlägt? |
Hallo Pemuc,
das Brot schlägt nicht 5 Stunden später auf, sondern es wird in den 5 Stunden mit jeweils 1/5 in das Blut abgegeben.
Wenn deine eigene Insulinproduktion für diese geringere Menge noch ausreicht, dann hat Glucobay bei dir die erwünschte Wirkung.
Beste Grüße, Rainer
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05.03.2010 15:11 |
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hjt
Kaiser
Dabei seit: 27.11.2006
Beiträge: 1.133
Herkunft: D-Oelde, NRW DM-Typ: Typ2 seit 91
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Moin Pemuc,
es gibt halt unergründliche Ratschlüsse ;-(
Mit meiner Ernennung vor 19 Jahren hat mir mein Dok auch Glucobay verschrieben, und ich hab eifrig Biogas produziert. Denn das ist das normale Resultat, wenn KHs erst in einer Darmregion zur Verarbeitung auflaufen, die sie normal so gar nicht erreichen. Die Idee ist, dass auf diese Weise die Glukose aus einer Mahlzeit über einen längeren Zeitraum verteilt ins Blut übergeben wird, so als wenn Du die Mahlzeit auf 2 Portionen aufteilst und mit ner halben Stunde Pause zwischendurch einverleibst. Die Praxis hat aber meines Wissens nie geliefert, was die Theorie versprochen hatte - hab selbst nie einen BZ-Unterschied mit und ohne messen können - und dann war das Mittel Mitte bis Ende der 90ger Jahre lang tot. Bis ihm dann plötzlich in einer Studie eine besondere Schonungsleistung für diabetisch bedrohte Herzen nachgesagt wurde. Und seitdem wird es wieder gerne verordnet. Es hat übrigens seitdem keine weitere Studie gegeben, die zu einem ähnlich herzfreundlichen Ergebnis gekommen wäre.
Glucobay ist die BZ-mäßig mildeste Form der Diabetes-Medis. Man kann glauben, dass es den Anstieg zeitmäßig streckt und so einen breiteren, aber weniger hohen Gipfel produziert.
Metformin hindert die Leber an der Zuckerausgabe. Typ2-typisch gibt die bis zu 3mal soviel Zucker aus wie beim gesunden Menschen, und Metformin schafft nach Herstellerangaben im günstigsten Fall, diese Ausgabe um die Hälfte zu verringern. Was Metformin dafür tut, wird immer noch eifrig erforscht, und wenn Du mit Englisch zurecht kommst, hast Du hier ne versammelte Info auf dem gegenwärtigen Stand. Ich kenne viele Betroffene, die mit Metformin oder dem Wirkstoff unter anderem Namen (manchmal verträgt man auch nur die jeweiligen Zusatzstoffe nicht) gute Erfolge erzielen. Auch Metformin senkt nicht aktive den Blutzucker, sondern verhindert nur wenigstens zu Teil den Anstieg.
Glimepirid stimuliert die verbliebenen Beta-Zellen zur vermehrten Insulinausgabe, und zwar ohne Rücksicht auf den tatsächlichen Bedarf und für 18-24 Stunden aus einer Pille. So lange Du also noch funktionierende Beta-Zellen hast, hält Glimepirid die auf Trab und kann so durchaus für die Ausgabe von viel zu viel Insulin und damit auch für ne Unterzuckerung sorgen. Oder dafür, dass man beständig Hunger hat und essen muss. Zudem müssen alle Medis dieser Klasse in USA inzwischen mit großem Aufdruck vor möglichen megatiefen Herzkreislaufauswirkungen warnen.
Was hatte denn Dein Blutzucker zu Deiner bisherigen Medikation gesagt?
Bisdann, Jürgen
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05.03.2010 15:34 |
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Hans R
Kaiser
Dabei seit: 13.09.2004
Beiträge: 1.482
Herkunft: Rheinland-Pfalz DM-Typ: Sonderform
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Ich habe meine Erfahrungen 1998 mit den Antidiabetika Glucobay, Wirkstoff Acarbose und Diastabol, Wirkstoff Miglitol, gemacht.
Diese Alpha-Glukosidase-Hemmer – in Deutschland eingeführt zwischen 1990 und 1998- hemmen ein bestimmtes Enzym im Darm und verlangsamen die Zerkleinerung von Stärke zu Glukose im Dünndarm. So kommt es zu der verlangsamten Glukoseaufnahme und daher zu einem langsameren Anstieg des Blutzuckers.Die bei mir höchst unangenehmen Nebenwirkungen im Verdauungstrakt standen jedoch in keinem tragbaren Verhältnis zum Gesamtnutzen bzgl. der Stoffwechselführung.
Die seinerzeit verbreitete Hypothese positiver Auswirkungen von Alphaglukosidasehemmern auf das Herz-Kreislaufgeschehen beruhten wahrscheinlich auf einem Nebeneffekt.
Die Medikamente haben nämlich einen günstigen Einfluss auf die Lipide.
In Studien lies sich eine Erhöhung des HDL-Cholesterins sowie eine Reduktion des LDL-Cholesterins nachweisen.
Dislipidämie ist ein Risikofaktor für KHK.
Übrigens, Glucobay ist auch für Typ1-Diabetiker zur Kappung postprandialer Peaks und als Diabetesprophylaxe bei Glukosetoleranzstörungen geeignet, sofern die „windischen“ Nebenwirkungen für Patienten und Umwelt erträglich sind.
__________________ mfg
hans!
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06.03.2010 12:54 |
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Gyuri
Foren Gott
 

Dabei seit: 02.12.2002
Beiträge: 4.489
Herkunft: vo' dahoam DM-Typ: woaß ma ned
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Jetzt habe ich in der Richtung nicht unbedingt DIE Erfahrungen. Ich weiß aber eines: Die Fa. Bayer ist ein sehr mächtiger Konzern und mich wundert es somit wenig, dass es da auch Studien gibt, welche den Wert dieses Produktes belegen können.
Das Dumme ist nur, wir haben vor … 10 (?) Jahren … schon in einem anderen Forum die Frage gestellt: "Wo ist auch nur ein Patient, von dem man sagen kann, Glucobay hätte unter Ausschluss von Placebo-Effekten mehr bewirkt als nur geruchsbetonte Winde?" Ich weiß wirklich von keinem einzigen Diabetiker, der sagen könnte: "Ja, ich nehme Glucobay seit Jahren und bin damit gut eingestellt."
Ich gehe noch einen Schritt weiter. Würde mir mein Diabetologe Glucobay verschreiben, (also anstatt Metformin einmal an Insulin zu denken) würde ich mit dem nächsten Überweisungsschein vom Hausarzt mir eine neue kompetente Stelle suchen.
__________________ Grüße vom Gyuri
Gar nicht krank ist auch nicht gesund.
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06.03.2010 14:06 |
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hjt
Kaiser
Dabei seit: 27.11.2006
Beiträge: 1.133
Herkunft: D-Oelde, NRW DM-Typ: Typ2 seit 91
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Der BZ-(Miss?-)Erfolgsnachweis bleibt dem Mittel ja auch deswegen erspart, weil der mit dem normalen User in absolut keiner Weise nachgewiesen wird. Denn der normale Tabletter misst keinen Blutzucker, vor allem nicht sooo zu Anfang seiner Karriere. Und wenn doch, dann doch normal nicht 1 Stunde nach dem Essen, wenn die behauptete Wirkung, so vorhanden, relativ kurz messbar wäre. Und diese Wirkung kann eh nicht mit dem HBA1c-Wert nachgewiesen oder eben widerlegt werden, denn von den gekappten oder nicht gekappten Spitzen bleibt der sowieso unberührt.
Ein Produkt, von dem jeder Verkäufer träumt, oder?
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06.03.2010 20:06 |
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hjt
Kaiser
Dabei seit: 27.11.2006
Beiträge: 1.133
Herkunft: D-Oelde, NRW DM-Typ: Typ2 seit 91
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Was bei diesen Medikaskaden häufig zu kurz kommt, ist das Ziel. Dabei sind die 7 als Interventionsschwelle im Link wohl nun mit 6,5 zu ersetzen, nach der neuen Rechnung dann mit 48.
Und nirgendwo in diesem Spiel findet sich berücksichtigt, dass größeren BZ-Schwankungen vor und nach dem Essen längst eine eigene Folgekrankheitsförderung zugeordnet wird.
Und noch einmal: eine Wirkung vom Pupsi außer Pupsi wäre allein mit dem Vergleich der BZ-Spitzen nach dem Essen nachweisbar, und der wird praktisch nie angestellt.
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07.03.2010 16:55 |
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Pemuc
Kaiser
Dabei seit: 04.12.2002
Beiträge: 1.468
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Hallo zusammen,
das war ja ganz interessant und hat mir geholfen. Ich werde die Ärztin wechseln, die mich in keinster Weise über Nebenwirkungen informiert hat,
aber in erster Linie versuche ich durch KH-Einsparung den HB1ac -Wert zu senken.
Dann erst die Suche nach neuem DOC.
Pemuc
PS: Reisen muß sich lohnen:
http://www.stern.de/politik/deutschland/...nz-1549848.html
__________________ www.knochenmarkspende.de
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13.03.2010 00:21 |
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kladie
Routinier
 

Dabei seit: 22.07.2007
Beiträge: 450
Herkunft: Mönchengladbach DM-Typ: 2nn Untergr.??
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Hallo Peter,
Ab jetzt nur über die KH Zufuhr den Blutzucker zu regeln ist etwas zu kurz gedacht denn das wäre die hohe Kunst der Ernährungsumstellung par excelance.
Ein probates Mittel ist (ich habe es mit Erfolg selbst angewendet) nach dem Essen entsprechende Bewegung zu planen. Eine halbe Stunde nach einer Mahlzeit eine viertel Stunde joggen, radfahren, Treppensteigen oder sonstiges vermeidet zumindest zu Beginn der Diabeteskarriere zuverlässig zu hohe Blutzucker Spitzen und senkt den Hbac1 wenigstens so gut wie OADs.
__________________ Schöne Grüße
Kladie
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17.03.2010 14:25 |
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hjt
Kaiser
Dabei seit: 27.11.2006
Beiträge: 1.133
Herkunft: D-Oelde, NRW DM-Typ: Typ2 seit 91
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Moin Kladie,
kann Deine Beobachtung nur bestätigen und ein kleines Stück erweitern. Denn für die günstige BZ-Wirkung kann ausreichen, ohnehin übliche Bewegung auf die Zeit nach dem Essen zu verlegen. Dafür hat die Oma, die ich einige Jahre betreuen durfte, ein super Beispiel geliefert :-)
HBA1c um 6,5 war die Ausgangssituation und ein Blutzucker, der von um 100 davor in der Stunde nach jedem Essen auf 250 - 300 anstieg und dann in einem hohen weiten Bogen bis gegen 100 zur nächsten Mahlzeit abzusinken pflegt, wenn die gute Frau sich wie üblich nach dem Essen zu einem Nickerchen in ihren Schaukelstuhl setzte.
Danach ging sie dann jeweils um die 20 Minuten mit dem Hund, und dieser Gang - insgesamt also etwa 1 Std/Tag - hatte zu der Zeit überhaupt keine messbaren Auswirkungen auf ihren Blutzucker.
Wenn sie diesen Gang aus irgend einem Grund erst kurz vor der Folgemahlzeit machte, wenn der Blutzucker schon wieder nahe 100 angekommen war, konnte ich bei ihrer Rückkehr 20 Minuten später wieder 150-180 messen, also einen deutlichen Anstieg. Wenn sie immer so kurz vor ihren Mahlzeiten gegangen wäre, hätte sie vielleicht einen HBA1c von um 7 gehabt.
Aber noch viel interessanter fand ich das Messergebnis, wenn sie ihren Hundegang direkt im Anschluss an ihre Mahlzeit und vor der Schaukelstuhlsiesta machte: Dann zeigte das Messgerät statt der 250 und mehr nach der Ruhestunde regelmäßig um 80! Und wenn sie sich dann zur Ruhe setzte und anschließend noch ein bisschen Haushalt machte, kam ihr Blutzucker bis zur nächsten Mahlzeit nicht über 100 mg/dl. Mit etwas Überredung hat sie sich's angewöhnt: HBA1c 5und. Und das alles ohne Medis :-)
Bisdann, Jürgen
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17.03.2010 14:58 |
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kladie
Routinier
 

Dabei seit: 22.07.2007
Beiträge: 450
Herkunft: Mönchengladbach DM-Typ: 2nn Untergr.??
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hjt,
na ja - da ist meine Insulinresistenz anscheinend doch ein wenig stärker ausgeprägt denn ich musste nach einem normalen Frühstück mindestens eine halbe Stunde auf dem Hometrainer strampeln um nicht über 160 zu kommen. Allerdings bin ich auch ohne Bewegung nie über 250 geklettert.
Aber wie das eben so ist: Je nach dem wann und wer misst, können schon mal sehr unterschiedliche Messergebnisse bei herauskommen. Ob beim Permuc der Blutzucker auch steigt wenn er sich vor dem Essen bewegt, muss er aber selbst ermitteln - normal ist das sicher nicht.
Es sollte jedoch mit meinem Beitrag nur auf die Möglichkeit einer solchen Blutzucker Regelung hingewiesen werden - egal ob mit Hausarbeit, Hund oder Hometrainer. Die Wirkung muss jeder für sich selbst ermitteln.
__________________ Schöne Grüße
Kladie
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17.03.2010 22:31 |
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Pemuc
Kaiser
Dabei seit: 04.12.2002
Beiträge: 1.468
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Hallo zusammen,
ich weiß ja, dass ich gesündigt habe.
Da gibts von Ehrmann so ein Dessert, das richtig süchtigt macht.
Dann die Breze als Zwischenmahlzeit.
Die lasse ich nun mal weg.
Mal sehen, ob ich damit wieder unter 7 komme, derzeit 7,2
Ich berichte.
Gruß Pemuc
__________________ www.knochenmarkspende.de
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23.03.2010 23:38 |
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Pemuc
Kaiser
Dabei seit: 04.12.2002
Beiträge: 1.468
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Hallo zusammen,
also meine Therapie des Weglassens hat geholfen: 6,8.
Pemuc
__________________ www.knochenmarkspende.de
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21.05.2010 19:30 |
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Gyuri
Foren Gott
 

Dabei seit: 02.12.2002
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Da muss ich aber widersprechen.
Zwischen einem HbA1c von 7,2 und 6,8% ist kein wirklich großer Unterschied. Mit derartigen Schwankungen ist auch so zu rechnen.
Allerdings kann man auf jeden Fall sagen, dass das Weglassen von Glucobay auf den HbA1c-Wert keinen negativen Einfluss hatte.
Das ist zwar noch keine Bestätigung, dass meine These stimmt, Glucobay bewirkt außer Blähungen überhaupt nichts, es könnte aber schon ein Hinweis darauf sein. Ein abschließendes Urteil würde ich mir nur durch einen direkten Vergleich von aussagekräftigen Tagesprofilen erlauben und niemals über einen "irgendwie" ermittelten Durchschnittswert.
__________________ Grüße vom Gyuri
Gar nicht krank ist auch nicht gesund.
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22.05.2010 07:59 |
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Hans R
Kaiser
Dabei seit: 13.09.2004
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Herkunft: Rheinland-Pfalz DM-Typ: Sonderform
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Hallo Peter,
wenn ich Dich recht verstanden habe, hast du die Brezen, vermutlich 2-3 BE/KHE - als Zwischenmahlzeit, für deren Erfordernis es keinen medizinischen Grund gibt, erfreulicherweise weggelassen.
Der langfristige Lohn dafür zeigt sich bei Dir offenbar in einem niedrigeren HbA1c und somit gesünderem mittlerem Blutglukosewert.
Der Alphaglukosidasehemmer Glucobay senkt, wenn auch vielfach mit unangenehmen Nebenwirkungen im Verdauungstrakt verbunden, zuverlässig postprandiale Bluzucker-Peaks.
Nur weiter so!
__________________ mfg
hans!
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22.05.2010 11:32 |
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hjt
Kaiser
Dabei seit: 27.11.2006
Beiträge: 1.133
Herkunft: D-Oelde, NRW DM-Typ: Typ2 seit 91
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| Zitat: |
| Der Alphaglukosidasehemmer Glucobay senkt, wenn auch vielfach mit unangenehmen Nebenwirkungen im Verdauungstrakt verbunden, zuverlässig postprandiale Bluzucker-Peaks. |
unzutreffend:
Senken würde bedeuten, dass eine Spitze entstanden und der Zucker schon im Blut sein kann und dann gesenkt wird, wie etwa mit Insulin. Mit Acerbose wird schon erreichter Blutzucker aber in keiner Weise direkt beeinflusst, mithin auch nichts zu hohes eben gesenkt. Sondern das Medikament verlagert lediglich, so weit es denn wirkt, die KH-Verdauung zu Glukose ein Stück weiter nach hinten im Darm und verzögert damit die Übergabe der Glukose in den Blutkreislauf. Er kann also allenfalls bewirken, dass die Spitzen nach dem Essen damit nicht so hoch wie ohne ansteigen.
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22.05.2010 17:06 |
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