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| Es sind 345 Einträge im Glossar. |
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| A-Zelle | Die Langerhans'schen Inseln der Bachspeicheldrüse, der Ort der Insulinbildung, bestehen aus 3 verschiedenen Zellsystemen: A-Zelle (ungefähr 20-30 % der Zellen), B-Zellen (50-70 %) und D-Zellen (=10 %). Die A-Zellen bilden Glucagon, ein Eiweißkörper der eine blutzuckersteigende Wirkung hat und so eine sehr wichtige Rolle bei Unterzuckerrungen spielt. |
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| Abusus | Mißbrauch, übermäßger Gebrauch von Arzneimitteln oder Genußmitteln (z. B. Akohol) |
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| ACE-Hemmer | Medikamentengruppe zur Blutzuerckersenkung und zur Behandlung einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche). ACE-Hemmer sind stoffwechselneutral, d.h. sie verschlechtern eine diabetische Stoffwechsellage nicht. Möglicherweise haben sie einen günstigen Einfluß auf das Fortschreiten einer diabetischen Nervenschädigung. Sie können aber auch die Nierenfunktion verschlechtern, daher sollte diese bei Beginn der Behandlung öfters kontrolliert werden. |
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| ACTH |
Lebenswichtiger, in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildeter Botenstoff (Hormon), bewirkt unter anderem in der Nebenniere die Bildung und Freisetzung des Hormons Cortison. ACTH wird in verstärktem Maße in Streßsituationen wie auch bei Unterzuckerung freigesetzt. Auf den Blutzucker hat es über die Freisetzung von Cortison einen steigernden Effekt.
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| Adipositas | Fettleibigkeit. Vermehrung des Fettgewebes meist bedingt durch Überernährung, gelegentlich auch als Folge von Stoffwechselstörungen, bzw. Hormonstörungen.
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| Adrenalin | Botenstoff (Hormon) der Nebennieren mit vielfältigen Wirkungen im Stoffwechsel und Kreislaufsystem. Es gehört zu den sogenannten "Streßhormonen", da es bei Aufregung und Angst, aber auch bei Unterzuckerung (Hypoglykämie) vermehrt freigesetzt wird. Die Adrenalinwirkung führt zu einer Steigerung des Blutzuckerspiegels. Am Herzen ruft es unter anderem eine Beschleunigung des Herzschlages hervor. Bei Unterzuckerung empfindet man diese Adrenalinwirkung als Herzklopfen und innere Unruhe.
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| Akut | (lateinisch "scharf", "spitz"). Plötzlich einsetzend, heftig verlaufend. (Gegensatz zu chronisch).
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| Albumin | Lebensnotwendiger Eiweißkörper, der unter anderem im Blut eine wichtige Rolle bei der Bindung von Wasser und als Transportsystem für verschiedene andere Stoffe spielt. Bei Mangel an Albumin wird Wasser nicht mehr ausreichend in der Blutbahn gebunden und tritt dann in das Gewebe aus (Ödembildung). Albumin wird in der Leber aus Aminosäuren aufgebaut.
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| Albuminurie | Ausscheidung von Eiweiß im Urin.
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| Allergie | Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus auf verschiedene Substanzen (z.B. Medikamente, Nahrungsmittel, Pflanzenbestandteile, Kosmetika usw.).
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| Alpha-Glucosidasehemmer | Medikamentengruppe zur Hemmung beziehungsweise Verzögerung der Kohlenhydrat-Aufnahme aus dem Darm. Bsp.: Acarbose. Die Verdauung der Kohlenhydrate wird durch enzymatische Hemmung verzögert, so daß diese nicht so schnell aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden können. Die Blutzuckererhöhung nach dem Essen kann somit reduziert werden. Alpha-Glucosidasehemmer kommen als orale Antidiabetika (Tabletten) v.a. bei Patienten mit Typ-2-Diabetes zur Anwendung. Haupt-Nebenwirkungen sind Völlegefühl, Gasbildung im Darm (Flatulenz) und Bauchkrämpfe.
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| Altersdiabetes | Heute nicht mehr verwendete Bezeichnung für die Zuckerkrankheit bei älteren Menschen. Früher erfolgte die Einteilung verschiedener Diabetesformen nach dem Lebensalter. So wurde der Jugendliche (= juveniler Diabetes) vom Altersdiabetes unterschieden. Nach neueren Erkenntnissen über die Entstehung der Zuckerkrankheit erfolgte 1980 auf Vorschlag der WHO eine Umbenennung. Heute wird unterschieden in Diabetes mellitus Typ 1 (insulinabhängiger Diabetes) und Typ 2 (insulinunabhängiger Diabetes).
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| Altinsulin | (= Normalinsulin). Kurzwirkendes Insulin ohne Zusatz von wirkungsverlängernden Substanzen. Kann als einzige Insulinpräparation sowohl in die Vene (= intravenös = i.v.) als auch in den Muskel (= intramuskulär = i.m.) wie auch in das Unterhautfettgewebe (= subkutan = s.c.) gespritzt werden. Die Gabe von Altinsulin in die Vene, also direkt in die Blutbahn, ist grundsätzlich beim diabetischen Koma, einer schweren Stoffwechselentgleisung mit Bewußtseinstrübung, bzw. Bewußtlosigkeit, notwendig.
Das Spritzen in das Unterhautfettgewebe ist die häufigste Art der Anwendung von Altinsulin. Hierbei beginnt die Insulinwirkung etwa nach 15-20 Minuten und dauert zirka 6 Stunden. Etwa 11/2 Stunden nach dem Spritzen entfaltet Altinsulin seine stärkste Wirkung. Dieses sogenannte Wirkmaximum dauert ungefähr 1 Stunde. Die von den verschiedenen Firmen angebotenen Altinsuline zeigen hinsichtlich des oben geschilderten Wirkungsablaufes keine großen Unterschiede. |
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| Aminosaeure | Säuren, die zur Energiegewinnung, hauptsächlich aber zum Aufbau der Eiweiße dienen. Es gibt insgesamt 20 verschiedene, natürlich vorkommende Aminosäuren, die wie die Glieder einer Kette aneinandergereiht werden und so die Eiweißkörper formieren. |
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| Ampulle | (= "kleine Flasche") Kleines, luftdicht verschlossenes Glasröhrchen zum Aufbewahren von spritzfertigen Lösungen.
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| Amputation | Operative Abtrennung eines Körperteils.
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| Analgetikum | Schmerzmittel.
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| Anamnese | (griechisch: Erinnerung) Krankheitsgeschichte. Angaben eines Kranken zur Vorgeschichte seiner Erkrankung (Eigenanamnese), Angaben von Krankheiten im Familienbereich (= Familienanamnese), Angaben zum Beruf (Berufsanamnese).
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| Anatomie | Engegefühl, Beklemmung im Brustbereich. Zeichen für eine Minderdurchblutung des Herzmuskels infolge von Coronarsklerose oder anderer Erkrankungen mit vermindertem Blutfluß in den Coronar-Arterien. Die Schmerzen setzten oft plötzlich ein, halten Sekunden bis Minuten an. Sie können hinter dem Brustbein, aber auch beidseits in der Brust lokalisiert sein und in beide Arme, den Oberbauch, in den Hals/Unterkiefer oder in den Rücken ausstrahlen. Manchmal mit Erstickungsgefühl, Luftnot, Angstzuständen.
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| Angina pectoris | Engegefühl, Beklemmung im Brustbereich. Zeichen für eine Minderdurchblutung des Herzmuskels infolge von Coronarsklerose oder anderer Erkrankungen mit vermindertem Blutfluß in den Coronar-Arterien. Die Schmerzen setzten oft plötzlich ein, halten Sekunden bis Minuten an. Sie können hinter dem Brustbein, aber auch beidseits in der Brust lokalisiert sein und in beide Arme, den Oberbauch, in den Hals/Unterkiefer oder in den Rücken ausstrahlen. Manchmal mit Erstickungsgefühl, Luftnot, Angstzuständen.
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| Antidiabetikum | (Mehrzahl Antidiabetika) Medikamente zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes). Hierzu zählen unter anderem Insulin wie auch eine Reihe von Tablettenpräparaten.
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| Apoplexie oder Apoplexia cereb | Hirninfarkt, Schlaganfall. Hierbei handelt es sich um Untergang von Hirngewebe infolge einer umschriebenen akuten Durchblutungsstörung des Gehirns. Als Ursachen kommen zum einen Gefäßveränderungen in Frage (Arteriosklerose). Aber auch Embolien (wandernde verschleppte Gerinnsel) aus dem Herzen oder aus Plaquebildungen der hirnversorgenden Gefäße können die Ursache sein. Als Riskofaktoren für cerebrale Durchblutungsstörungen sind zu nennen: Alter, erhöhter Blutdruck, Herzerkrankungen, Diabetes mellitus, Rauchen, Fettstoffwechselstörung sowie chronischer Alkoholmißbrauch.
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| Arterie | Schlagader, Blutgefäß in dem das Blut vom Herzen weg in die verschiedenen Gewebe fließt. Gegensatz hierzu die Vene, in der das Blut zum Herzen zurückfließt.
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| Arteriographie | Röntgenologische Darstellung einer Schlagader durch direkt in das Gefäß gespritzte Kontrastmittel, z.B. um Gefäßverkalkungen oder Gefäßverschlüsse darzustellen.
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| Arteriosklerose | Arterienverkalkung. Veränderungen der Schlagadern unter anderem durch Einlagerung von Kalk in die Gefäßwand. Dadurch Verengung und im äußersten Fall Verschluß des Gefäßes. Ursachen: Fettstoffwechselstörung, Fehlernährung, Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes.
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Glossary V2.0 |